Intimpiercing, eine Mode Erscheinung? Dieser Einwand ist nicht völlig von der Hand zu weisen, ist aber auch nicht ganz richtig. Intimpiercings haben eine lange Tradition und sind bei vielen Völkern schon seit Jahrhunderten zu beobachten. Selbst das Schmücken von Penis oder Schamlippen sind keine Erfindung unserer Zeit, sondern haben bei vielen Völkern eine lange Tradition. Teilweise sind es tief verwurzelte religiöse Gründe, teilweise Erkennungsmerkmale oder einfach nur Möglichkeiten aufzufallen. Das Brustwarzenpiercing z.B. war in England zur Zeit der Königin Viktoria bereits sehr verbreitet. Damals ließen sich die englischen Ladies piercen, um, wie es zu dieser Zeit modern war, ihre Nippel zu vergrößern. Im alten Ägypten war das Tragen eines goldenen Rings im Bauchnabel das Königszeichen und somit keinem anderen erlaubt. In Birma war der Oetang ein Verschlusssystem um die Keuschheit des Mannes zu bewahren. Hierbei wurde die Vorhaut doppelt durchstochen und mit einem oder mehreren Ringen verschlossen.
Intimpiercing
Die BRUSTWARZEN kann man sich sowohl als Mann als auch als Frau piercen lassen. Das Schmuckstück wird so eingesetzt, daß es sich genau zwischen Nippel und Areola befindet. Das Piercing kann horizontal, vertikal und diagonal durchgeführt werden. Auch mehrere wie zum Beispiel horizontale und diagonale Nippelpiercings sind möglich. Das völlige Abheilen eines Brustwarzenpiercing dauert ungefähr 2-3 Monate. Die INNEREN SCHAMLIPPEN bieten viel Platz um ein oder mehrere Piercings anzubringen. Eine Möglichkeit, die schon im alten Rom aus Keuschheitsgründen wahrgenommen wurde, ist beide Schamlippen auf einer Höhe zu durchstechen und dann mit Hilfe von Ringen zu verketten. Dasselbe gilt im Grunde genommen für die ÄUßEREN SCHAMLIPPEN. Hier sollte allerdings die Stelle sorgsam ausgewählt werden, weit sonst beim Sitzen eventuell Schwierigkeiten auftreten können.
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